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Tourismus extrem: Entdecken Sie spektakuläre Wracks
Vor 100 Jahren, am 14. April 1912, kollidierte die Titanic einige Seemeilen südöstlich von Neufundland mit einem Eisberg – und sank. Rund 1.500 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Bis heute ranken sich zahlreiche Mythen um das Kreuzfahrtschiff. Wer die Überreste der Titanic aus der Nähe betrachten will, kann über verschiedene Anbieter wie deepoceanexpeditions.de oder jochen-schweizer.de eine Tauchfahrt zum Wrack buchen - für rund 50.000 Euro. Aber auch viele andere Schiffwracks sind einen Besuch wert. Dabei muss man gar nicht immer in die Tiefen der Weltmeere tauchen, um Wracks zu sehen. Denn viele der havarierten Schiffe liegen an Stränden oder auf Felsen und verströmen ihren ganz eigenen, morbiden Charme. Einige der Schönsten haben wir für Sie in unserer Bildergalerie zusammengestellt: Vom verwunschenen Flugzeugträger bis zu den Wracks der Namib-Wüste. Folgen Sie uns zu den wilden Wracks dieser Welt.
Afrika
In Afrika ist es vor allem die berühmt-berüchtigte Skelettküste in der Wüste Namibias, die mit spektakulären Wracks aufwarten kann. Es sind die speziellen klimatischen Gegebenheiten, die diese Region so gefährlich für die Seefahrt (und kurioserweise auch für Wale, wie zahlreiche Walknochen am Strand belegen) machten bzw. machen: Nebel, heftige Brandung und eine unberechenbare Strömung. Schon die portugiesischen Seefahrer bezeichneten diese Gegend als "Die Pforten der Hölle". Die Namib ist aber vor allem auch eins: wunderschön.
Australien
Die australische Küste ist übersäht mit Wracks. Gerade auch an der wunderschönen Küste von Queensland mit ihren goldgelben Stränden und dem Great Barrier Reef liegen viele. Davon sind die allermeisten allerdings auf dem Meeresgrund und man muss schon den Tauchanzug anziehen, um sie zu besichtigen. Wenn man sich allerdings zufällig am 8. Juni 2007 an Nobbys Beach in New Castle, New South Wales, befand, dann bekam man einen Anblick zu Gesicht, den man vermutlich sein ganze Leben lang nicht mehr vergessen wird: Der 250 Meter lange Kohlefrachter "Pasha Bulker" lief im stürmischen Wetter auf eine Sandbank auf. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Wie groß dieser aber gewesen sein muss, sehen Sie selbst in unserer Bildergalerie.
Europa
Auch in Europa finden sich schöne Wracks. Eines davon liegt vor der norwegischen Küste: das russische Kriegsschiff "Murmansk". Eigentlich unterwegs nach Indien, sank dieses Schwergewicht (Baujahr 1955) im Jahr 1994 an der Insel Sørøya (Norwegen). Eine andere Schönheit, jetzt leider nur noch für Taucher sichtbar, ist die "American Star", einer der alten Luxusliner, die jahrzehntelang den Atlantik überquerte, bis sie 1994 vor Fuerteventura havarierte.
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