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Erstellt am: 23 Dezember 2011 | Von mondaine.de

Das Heilige Land

Jerusalem und Bethlehem, Masada und die Sinai-Halbinsel: Im Heiligen Land stößt man bei jedem Schritt auf Namen und Geschichten aus der Bibel. Aber kann eine Region überhaupt heilig sein?


Blick vom Ölberg auf Jerusalem. - 1 (© goisrael.com)
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  • Blick vom Ölberg auf Jerusalem. - 1 (© goisrael.com)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: das Tote Meer - eine Salzwüste. - 2 (© White Star Verlag Marcello Bertinetti Archivio White Star)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: die Festung Masada am Toten Meer. - 3 (© Itamar Grinberg Archivio White Star)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: Timna-Park im Süden Israels. - 4 (© Cesare Gerolimetto Archivio White Star)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: Wadi Rum bei Sonnenuntergang. - 5 (© Marcello Bertinetti Archivio White Star)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: das alte und das neue Jerusalem. - 6 (© Marcello Libra Archivio White Star)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: Gläubige an der Klagemauer. - 7 (© Marcello Bertinetti Archivio White Star)
  • Die Wunder des Heiligen Landes: die Davidszitadelle. - 8 (© Marcello Libra Archivio White Star)
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Blick vom Ölberg auf Jerusalem.

"Kann eine Region heilig sein?" fragt gleich in der Einleitung der neue Bildband "Die Wunder des Heiligen Landes" aus dem White Star Verlag (ISBN 978-3-86726-183-8; 16,95 Euro). Und weiter: "Kann sie für die höchsten und heiligsten Dinge stehen, ohne die physische Seite des alltäglichen Lebens zu vernachlässigen?". Es gibt dieses Land, in dem Heiliges und Weltliches, Schönes und Hässliches, Geschichte und High-Tech auf so engem Raum aufeinander treffen, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Auf ganzen 20.991 Quadratkilometern israelischem Staatsgebiet konzentriert sich ein Großteil der biblischen Geschichte. Dazu kommen noch 6.020 Quadratkilometer palästinensische Autonomiegebiete und 1.176 Quadratkilometer israelisch besetzte Golan-Höhen (Demographische Angaben nach Fischer-Weltalmanach, Ausgabe 2008).

Diese Region ist nicht nur für Christen heilig, sondern auch für das Judentum und den Islam. Es ist der Ort, an dem Abraham, Jesus und die ersten Jünger Mohammeds lebten. Und genau damit beginnen die Probleme. Denn es scheint einfach nicht genug Platz für alle im Heiligen Land zu geben. Unproblematisch war das Leben in dieser Region allerdings nie. Das Heilige Land ist eine "Pforte der Menschheit", die man durchschreiten musste, um vom Orient in den Okzident und zurück zu gelangen. Seit Jahrtausenden treffen hier Kulturen aufeinander, die oft wenig gemeinsam hatten. Das hat Spuren hinterlassen: Eingebettet in die Einsamkeit der Sinai-Halbinsel oder an den üppig-grünen Ufern des See Genezareth und den sanft geschwungenen Hügeln Galiläas. Nirgendwo finden sich aber mehr Spuren als in Jerusalem, der Heiligen

Um keine andere Stadt der Welt wurde so lange und so leidenschaftlich gekämpft wie um Jerusalem – und der Kampf dauert an. In eindrucksvollen Bildern im handlichen Format der Cube-Book-Reihe vermittelt der Bildband "Die Wunder des Heiligen Landes" die ganze Vielfalt des Lebens in der heiligen Stadt: Die Schönheit des Felsendoms mit seiner Goldkuppel und den Arabesken, die Großartigkeit der Davidszitadelle in der Dämmerung und das schiere Staunen, das einen überkommt, wenn man in der Grabeskirche steht und der biblischen Geschichte und den Anfängen des christlichen Glaubens ganz nah kommt.

Von Wassern und Wüsten

Zwei Kapitel im Bildband "Die Wunder des Heiligen Landes" sind dem Wasser und der Wüste gewidmet, zwei Parameter, die das Leben in Israel schon immer bestimmt haben. Spektakuläre Aufnahmen von der Negev-Wüste und der Sinai-Halbinsel sind hier ebenso zu finden, wie der schon fast surreal-schön anmutende Timna-Park am Roten Meer. Überhaupt nimmt das Wasser eine wichtig Rolle im Heiligen Land ein, nicht nur als Lebensgrundlage für Mensch und Tier, sondern auch als Grenze für die Region: Im Westen das Mittelmeer, im Osten der See Genezareth und der Jordan-Fluß und im Süden das Rote Meer.

Von Städten und Siedlungen

Die letzten beiden Kapitel des Bildbands "Die Wunder des Heiligen Landes" zeigen schließlich die Orte, wo das Leben im Heiligen Land stattfindet, Städte und Siedlungen: Von der pulsierenden modernen Großstadt Tel-Aviv bis ins Dorf Bethlehem, in dem Jesus geboren wurde, werden hier die unterschiedlichen Siedlungsformen und Lebensweisen der Menschen gezeigt, nur das heikle Thema des Siedlungsbaus wird ausgespart. 

Wer jetzt Lust bekommen hat, das Heilige Land einmal selbst zu bereisen, kann dies z.B. mit dem Studienreiseveranstalter Studiosus (www.studiosus.com).

Mehr zu Lifestyle finden Sie auch auf mondaine.de...

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