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Weltnaturerbe: Kanada und die USA
Unberührtes Kanada
Keine Frage, das bekannteste Weltnaturerbe in Kanada sind die Rocky Mountains. Hochwälder, Gletscher und unberührte Natur bieten nicht nur Lebensraum für Grizzlybären, Elche und Wölfe. Der wildeste Fluss Kanadas, der South Nahanni River, gibt dem Nahanni Nationalpark seinen Namen. Im Nahanni Nationalpark befinden sich auch heiße Quellen, die berühmtesten sind die Rabbitkettle Hotsprings. Auch die nordamerikanischen Rentiere, die Karibus, leben dort. Einfach nur imposant sind schließlich die Wasserfälle Virginia Falls, die aus 90 Metern in die Tiefe stürzen.
Im kanadischen Nova Scotia kann man 300 Millionen Jahre alte Versteinerungen bewundern: die Fossilienklippen von Joggins. Sie erstrecken sich über 15 Kilometer und haben versteinerte Fundstücke aus drei Ökosystemen bewahrt.
Beim Dinosaur Nationalpark ist der Name Programm, denn vor 65 Millionen Jahren lebten hier so viele Dinosaurier wie an keinem anderen Ort. Zumindest wurden im kanadischen Alberta die meisten Überreste der Riesenechsen gefunden. Heute ist von den Dinos nichts mehr zu sehen, aber die sogenannten Badlands, von Wind und Wetter geformte Felslandschaften, bieten ein optisches Highlight.
Die Vereinigten Staaten von Amerika
Die atemberaubenden Naturwunder der USA werden ebenfalls in zahlreichen Nationalparks zu erhalten versucht. Zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen unter anderem der Grand Canyon Nationalpark, der Yellowstone Nationalpark, der Everglades Nationalpark und der Redwood Nationalpark.
Eine einmalige Aussicht kann man natürlich am Grand Canyon genießen. Vor Millionen von Jahren grub der Colorado River im Nordwesten von Arizona eine gigantische Schlucht in den Stein und schuf ein unvergleichliches Panorama. Wegen Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius existieren hier nur sehr wenige widerstandsfähige Tier- und Pflanzenarten.
Ganz anders in den Everglades im Süden Floridas, hier sind rund 700 Tier- und 1.000 Pflanzenarten zu Hause. Krokodile und Alligatoren, Pelikane und Schlangen tummeln sich in dieser Überschwemmungslandschaft, die Mangrovenwälder an der Küste sind Lebensraum für zahlreiche Mikroorganismen.
Alles andere als klein sind die Hauptattraktionen des Redwood Nationalparks, die Giant Redwoods. Im Norden Kaliforniens kann man den höchsten Baum der Welt, den Nugget Tree, der stolze 111 Meter hoch ist, bewundern. Die Riesen aus der Urzeit werden 500-700 Jahre alt. Die bis zu 3.000 Jahre alten Mammutbäume können im Yosemite Nationalpark bewundert werden.
Urzeitliche Gewalten kann man im Hawaii Volcanoes Nationalpark beobachten, dort befinden sich mit den Vulkanen Mauna Loa und Kilauea gleich zwei der aktivsten Vulkane der Welt. Mit ihren Eruptionen gestalten sie die Landschaft immer wieder neu und die Lava, die sich in das Meer ergießt, vergrößert die Insel Big Island stetig.
Nordwestlich von Hawaii liegt Papah naumoku kea, ein Meeresschutzgebiet, das mit rund 360.000 Quadratkilometern etwa so groß wie Deutschland ist. In diesem Gebiet, das neben dem offenen Meer auch Inseln, Lagunen und Korallenriffe umfasst, leben rund 7.000 Tier- und Pflanzenarten. Nach polynesischem Glauben gehen alle Geister in diese sogenannte "Wiege des Lebens" zurück, wenn sie das irdische Leben hinter sich lassen. Auch sie gilt es zu beschützen.
In unserer Galerie finden Sie diese und weitere Highlights des Weltnaturerbes in den USA und Kanada.
Mehr zum Thema Lifestyle finden Sie auch auf www.mondaine.de.
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