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8 November 2012 | Von Bergzeit

Klettern - so kommen auch Sie hoch hinaus!

Kaum eine Felswand, die sie nicht bezwingen können. Kein Fels, keine Wand und kein Gebirge ist vor Ihnen sicher! Für Unbeteiligte kaum fassbar wie Kletterer sich bewegen und an den unwirtlichsten Orten ihrer Leidenschaft frönen. Hier erfahren Sie, was es mit dem Klettersport auf sich hat!


Klettern (© Bild: Knappe)
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Extremsituation! Kletterer Heli Kotter in Pan Aroma an den drei Zinnen

Klettern - mittlerweile omnipräsent - war früher, das heißt Ende der 70er Jahre eine Sportart für Individualisten, Lebenskünstler und Bulli-fahrende Weltenbummler, die sich scheinbar nur an ihren Fingernägeln an Felsriegeln oder Gebirgsketten festhielten. Die Entwicklung des Kletterns fand ihren Ursprung im Alpinismus des 18 Jahrhunderts. Daraus entwickelten sich mit der Zeit verschiedene Varianten des Kletterns: Sportklettern, Alpinklettern, Bouldern, Buildering und natürlich das Hallenklettern. Die Motive der Klettersportler haben sich seit dieser Zeit kaum verändert, also die Herausforderungen, die Anstrengungen und die Motivationen, Klettern zu gehen, sind fast gleich geblieben; Freude an einzigartigen Bewegungen, das Miteinander am Fels oder in der Kletterhalle und natürlich das Glücksgefühl, oben anzukommen oder alles versucht zu haben!

Klettern ist an sich eine Art der Fortbewegung, die heutzutage zum größten Teil als Sport und Freizeitbeschäftigung in ganz unterschiedlichen Varianten betrieben wird. In der Regel klettert der Sportler bestimmte Routen hoch, die im Verlauf mit Zwischensicherungen und am höchsten Punkt mit einer Umlenkung eingerichtet sind. In jedem Fall wird der Kletternde mit einem Seil gegen den Absturz gesichert . Die Routen können unterschiedlicher nicht sein: Von flachen Reibungsplatten in sonnigem, mediterranen Flair über steile Überhänge mit winzigen Fingerlöchern bis hin zu ewig anmutenden Alpintouren, die durch verschiedene alpine Gefahren Herausforderungen der extremsten Sorte stellen können.

Klettern - Vielseitigkeit und kein Stillstand

Der Klettersport entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter, das heißt die Messlatte der Schwierigkeitsgrade, zum Beispiel beim Sportklettern, wurde von Generationen von Spitzenkletterern immer höher gesetzt, weltweit neue Klettergebiete entdeckt, Kletterhallen gebaut und an der Kletterausrüstung gefeilt. Verschiedene namhafte Bergsportausrüster loten zusammen mit Kletterern die Grenzen ihres Sports durch Innovationen, neue Materialien und Entwicklerehrgeiz immer wieder neu aus! Die wohl wichtigsten Innovation liegen dabei schon länger zurück.

Nachdem 1953 in Deutschland das erste Kernmantelseil produziert wurde und damit Klettern enorm sicherer wurde, machte sich in den 70er Jahren ein spanischer Schuhhersteller daran, Schuhe mit extrem hohen Reibungswerten zu produzieren: Die ersten Kletterschuhe  Dieser Entwicklung folgten Ausrüstungsgegenstände wie Klettergurte, Karabiner, Schlingen, Sicherungsgeräte und mobile Zwichensicherungen und natürlich auch spezielle Bekleidung. Diese Entwicklungen haben dazu beigetragen, dass Spitzensportler wie Heli Kotter aus dem Bergzeit-Kletterteam an den berühmten drei Zinnen oder in China Touren wiederholen beziehungsweise erstbegehen können! Meist spiegeln Fotos solcher sportlichen Leistungen nur einen kleinen Teil der Anstrengungen wider!

Klettern ist sicher

Seit den vergangenen fünf bis zehn Jahren gehen immer mehr Sportenthusiasten zum Klettern. Allein die Zahl von Kletter-  oder Boulderhallen in Deutschland wächst beständig. Mittlerweile gibt es an die 350 dieser Hallen in Deutschland, die indoor Klettervergnügen bereiten. Das hat vor allem auch etwas mit der Ausrüstung zu tun, denn Klettern ist ein sicherer Sport, wenn man bestimmte Regeln und Maßnahmen beachtet. Wichtig ist eine gründliche Ausbildung in den verschiedenen Sicherungstechniken bevor man sich daran macht, Wände hochzusteigen!

Klettern ist noch viel mehr!

Doch Klettern kann noch mehr als das reine Vergnügen an der Bewegung sein! Es wirkt sich außergewöhnlich positiv auf die Persönlichkeitsbildung, auf die Bildung von Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Teamgeist und Verantwortungsgefühl aus. An immer mehr Schulen wird zunehmend Klettern in den Sportunterricht integriert oder gar als Wahlfach angeboten. Viele soziale Einrichtungen nutzen Klettern als Therapiemöglichkeit und erzielen damit erstaunliche Fortschritte. 

Geklettert wird fast überall auf der Welt. Egal ob auf Kletterreise um den Globus oder nach Feierabend in die Kletterrhalle -  so gut wie keiner bouldert oder klettert allein, denn Klettern ist vor allem eins: Kommunikativ, ansteckend und macht unglaublich viel Spaß!

Klettern, Einsteiger-Checkliste:

Kletterseil

Klettergurt

Sicherungsgerät (Tube)

Schraubkarabiner

Kletterschuhe

Kletterhose 

Chalkbeutel mit Magensium

Kletterrucksack

Noch mehr Kletterausrüstung und Kletterbekleidung finden Sie hier.

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2Kommentare
16. Nov 2012 10:28
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Bitte vergesst Eure Fitness nicht! Klettern beansprucht sehr stark Hände, Arme, Schultern gerade am Anfang einer der häufigsten Verletztung durch Überanstrengung! Ich selber habe durch das klettern und das arbeiten am PC seit 4 Jahren einen "Tennis aka Kletter"-Arm!
Ob Sportklettern oder Bouldern der Körper ist an so eine Anstrengung nicht gewöhnt - man muss unbedingt vorher trainieren! am besten mit euren Fitnesstrainer eures Vertrauens eine gutes Vorbereitungsprogramm vorbereiten!! Sonst ists mit dem Klettern schneller wieder vorbei als ihr denkt!


16. Nov 2012 12:37
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Heut Morgen hab ich einen Beitrag verfasst .
FRAGE an die Redaktion :
WO IST DER ???



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