Frag Julia - Post vom Playmate

"Berlin calling"

Sonntagabend ging es mit dem Flieger für die nächsten 3 Tage nach Berlin. Ein sogenanntes "Mood Tape" sollte dort gedreht werden. Ich war sehr aufgeregt!

Von Julia Schober 30. Nov 2012 15:10

Sonntagabend ging es mit dem Flieger für die nächsten 3 Tage nach Berlin. Ein sogenanntes "Mood Tape" sollte dort gedreht werden. Ich war sehr aufgeregt, weil ich so etwas in der Art vorher noch nicht gemacht habe. Durch die Info-Emails des Senders wusste ich aber wenigstens, wer noch teilnehmen würde.
Kein einziger Name sagte mir etwas, insgeheim dachte ich mir aber: Besser so! Dann ist schon niemand dabei, den ich sowieso nicht leiden kann. Ich war also sehr gespannt auf die neue Herausforderung.

Um 19:30 landete mein Flieger in Berlin Tegel. Wie versprochen wartete vor der Tür unser Fahrer. Alles super organisiert, ich war schon einmal begeistert. Den ersten Kollegen lernte ich auch gleich kennen - er saß in demselben Flieger fast neben mir, nur der Gang hatte uns getrennt. Im Neunsitzer wartete dann noch eine weibliche Kollegin auf uns und die Abfahrt zum Hotel. Im Hotel angekommen, gingen wir erst einmal "etwas Anständiges" essen - ein Menü bei McDonalds ums Eck.

Montag wurden wir ziemlich früh, um 07.30, vor unserem Hotel abgeholt und zum Set gefahren. Leider darf ich auch nicht sagen, was wir gedreht haben und wann es (wenn es dann soweit ist) ausgestrahlt wird. Aber alle Beteiligten sind guter Dinge.

Zum ersten Mal wurde ich zu einem richtigen Set gebracht. Das bestand aus einem Raum, der nur für diesen Dreh eingerichtet wurde. Ich fand es toll und auch die Idee der Produzenten klang sehr erfolgsversprechend!

Das komplette Team bestand aus 13 Darstellern: sechs Leute vom Filmteam und noch einmal fünf Personen vom Fernsehsender. Insgesamt bewegten sich 24 Menschen am Set. Es muss einem dann egal sein, dass man vor allen Anderen eine Rolle spielen muss. Ich finde sowieso, dass man Schauspielerei nicht erlernen kann - entweder man hat dazu das Talent oder eben nicht. Schließlich gibt es auch in Hollywood so viele Quereinsteiger, die keine Schauspielschule besucht haben und trotzdem für klingelnde Kinokassen sorgen!

Dienstag hatte ich dann einen Dreh direkt auf dem Potsdamer Platz. Selbst am Vormittag ist in Berlin wegen der vielen Touristen immer etwas los. Sobald manche Menschen eine Fernsehkamera erblicken, versuchen sie entweder mit auf das Bild zu kommen, oder sie bilden eine Traube um dich und das Filmteam. Ich habe mittlerweile gelernt, so etwas rundherum auszuschalten, komische Blicke zu ignorieren und einfach einen guten Job vor der Kamera zu machen. Zum Glück macht mir so etwas extrem Spaß und das kommt beim Gegenüber, also meinem Filmteam auch so an!
Am Dienstag hatten wir schon um 16:00 Feierabend, da habe ich es mir dann im hoteleigenen Restaurant so richtig gut gehen lassen und mir ein Glas Weißwein für stolze 6 Euro genehmigt. Ab und an sollte man sich so etwas gönnen.

Der letzte Drehtag am Mittwoch fand in einem Riesenstudio in Berlin "Tiergarten" statt. Als mein Kollege und ich vom Set zum Flughafen fuhren, waren wir uns völlig einig: Die letzten drei Tage waren einfach wunderbar. Diese Zeit lässt mich wieder hoffen lassen dass es dort draußen doch noch etwas gibt, das auf mich wartet! Etwas, von dem ich ganz genau weiß, es würde mir ganz viel Spaß machen! :) Alles, was im Leben passiert, hat irgendwann einen Sinn. Ich bin mir sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin und so wie ich auch die anderen in diesen 3 Tagen kennengelernt habe, sind alle motiviert und haben die Daumen gedrückt!

Ich werde euch hier auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und wünsche euch ein schönes Wochenende! Bis nächste Woche, eure Julia ;)

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