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18 Oktober 2012 | Von mondaine.de

Warum Ehen nicht mehr halten

Immer schneller werden Ehen wieder geschieden und auch das Singleleben ist für viele Menschen attraktiver als auf ewig an einen Menschen gebunden zu sein. Wie es dazu kam, erfahren Sie hier.


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Immer öfter wird die Lebensgemeinschaft abrupt beendet. Schluss ist mit den Zeiten, in denen eine Ehe für immer geschlossen wurde.

Frustriertes Paar sitzt nebeneinander (© thinkstock)

Früher wurde eine Ehe wirklich für die Ewigkeit geschlossen und an Scheidung kein Gedanke verschwendet. Heutzutage sieht dies ganz anders aus. Scheidungen sind mittlerweile so alltäglich wie Hochzeiten geworden und es ist schon eine richtige Leistung, wenn ein Paar es überhaupt schafft, das verflixte siebte Jahr zu überstehen. Wir haben uns Gedanken gemacht, wieso die meisten Ehen in der heutigen Zeit nicht mehr von Dauer sind und haben für Sie zehn Gründe zusammengestellt.

Scheidung? Kein Problem!

Während es noch vor wenigen Jahrzehnten verpönt war, sich scheiden zu lassen, ist dies heute höchstens in sehr religiösen Gemeinden auf dem Land noch der Fall. In der Stadt ist eine Scheidung etwas ganz Normales und auch die Betroffenen werden deshalb nicht mehr schief angesehen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Paare heutzutage nicht mehr lange fackeln, sondern ihre Ehe beenden.

Wer es sich besonders einfach machen will, der kann sogar schon vor der Eheschließung für den Fall einer Scheidung mit einem Ehevertrag alles regeln. Einfacher kann ein Eheaus gar nicht mehr sein.

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Auch als Single erfolgreich

Ein weiterer Grund, wieso Ehen nicht mehr halten, ist sicherlich die Tatsache, dass gerade Frau nicht mehr von ihrem Partner abhängig ist. Nicht nur macht das weibliche Geschlecht selbst Karriere und steht finanziell auf eigenen Beinen, auch beim Thema "Kinder" ist Mann nur noch bedingt erforderlich.

Angefangen bei der Adoption oder Samenspende, die es ermöglicht, dass Frau auch ohne Mann zur Mutter werden kann, bis hin zu dem Angebot an Ganztagsschulen – auch als alleinerziehende Mutter kann man Kind und Karriere bestens unter einen Hut bringen.

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3Kommentare
23. Aug 2012 17:06
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tja an alle die irrtümlich daran glauben das die Welt am 21.12.2012 untergeht: Das Ende der Welt ist noch in weiter Ferne, das Ende des Anstands und der Vernunft nimmt jedoch bereits Gestalt an und zeigt wie das pragmatische Denken sporadisch aber sicher ins Nirvana katapultiert wird. Ehevertrag? keine sieben Jahre? Ja dem muss man zustimmen, denn dieser Artikel bringt das verworrene und trostlose Zeitalter in dem wir uns gerade befinden gut auf den Punkt. Ökos, Hipsters, Stoffbeutelträger, Party-People und andere Primitivlinge die eindeutig zur "Generation Dumm" gehören finden sich in unserer heutigen Gesellschaft häufiger wieder als Ameisen im Sand.
Frauen sind ja so emanzipiert, anstatt dem Kind einen "real" existierende Vater zu "gönnen", gehen diese also nun lieber zur Samenspende oder adoptieren eines, um bloß keine dauerhaft monogame Beziehung oder Ehe eingehen zu müssen. Stattdessen vogeln sich lieber diese sogenannten emanzipierten Primaten durch alle Betten oder benutzen lieber Sexspielzeug, um sich mal eben zu "entspannen" um dann weiter durch Ihre idiotische Denkweise der Natur zu trotzen und den letzten Funken Ehrgefühl zu unterbinden. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt, bevor mich kurzhaarige Öko-Feministinnen zur Rede stellen wollen.
29. Aug 2012 07:44
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Warum lassen sich denn heutzutage so viele Menschen scheiden? Weil keiner mehr Kompromisse eingehen kann, und auch nicht eingehen will. Die Ehe ist wie ein kleines Unternehmen, das täglich am Laufen gehalten will. Gibt es Probleme, werden die gar nicht diskutiert, nein, man reicht gleich die Scheidung ein. Ist halt einfacher.
Demnach hätte ich schon zig Mal geschieden sein müssen. Aber wir werfen nicht gleich die Flinte ins Korn. Sicherlich gibt es immer wieder Höhen und Tiefen, aber das ist ja gerade das Gute an der Sache, wenn man diese zusammen lösen kann. Mit der Zeit und auch im Alter sieht man vieles nicht mehr so eng, man wird loyaler, wertet nichts höher, als es ist, sieht die Dinge viel entspannter. Ich kann doch nicht bei jedem Problem oder einer Meinungsverschiedenheit  gleich weglaufen. Ich glaube, viele sind heute gar nicht mehr in er Lage, sich auf einen Partner einzustellen, mal zurückzustecken und nicht immer an erster Stelle zu stehen. Eigentlich sehr traurig.
Sicherlich gehört Sex auch zu einer guten Partnerschaft dazu, aber sie sollte nicht nur daraus bestehen. Übrigens bin ich schon 25 Jahre verheiratet, habe 3 Jungs, wovon 2 schwerbehindert sind. Ohne meinen Mann hätte ich vieles nicht durchgestanden. Es tut mir immer gut, wenn er bei Entscheidungen, mir auch seine Sichtweise dazu äußert, und ich nicht alleine dastehe.
Rückblickend kann ich nur sagen, dass ich es nie bereut habe, geheiratet zu haben. Ich würde es immer wieder tun. Vertrauen, Liebe und Verständnis bestimmen unsere Ehe.
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