Dirndl, Bier und Party ohne Ende
Während die durstigen Besucher in den Zelten noch auf die erste Maß warten mussten, durften diese Damen schon Bier schlürfen. Der Einzug der Wiesn-Wirte fand bei strahlendem Sonnenschein statt und wurde von tausenden Schaulustigen begleitet. Den drei Frauen auf dem Festwagen hat die Fahrt offensichtlich Spaß gemacht.
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Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Prinzipiell habe ich nichts gegen Feiern und gute Laune, auch Traditionen sind gerade in unserer schnelllebigen, orientierungslosen Zeit wichtiger den je erhalten zu werden. Aber bitteschön: das Maß in Maßen und nicht in Massen! Ein Mann ist nur dann ein Mann, wenn er viel vertragen kann? Die Volksdroge Alkohol ist gesellschaftsfähig - klar, im Gegensatz zu Cannabis verdient der Staat ja auch gut daran.
Die andere Volksdroge aber sind die "Fast-Food" Medien, die uns mit solchen Berichten zumüllen und immer mehr eine Öffentlichkeit erst erfinden um dann über sie berichten zu können. Was soll z.B. auch dieser Wiesn-Playmate-Krampf? Brauchen wir das Girlie wirklich? Dazu ist sie nicht mal hübsch, geschweige denn intelligent. Macht aber nix, wahrscheinlich wird sie demnächst in diversen Talkshows der Privaten auftreten; als Expertin für "Erbrochenes" und von ihrer "Wiesn-Erfahrung" berichten.
Es ist schon auffällig wie stark die Berichterstattung über solche "Events" in letzter Zeit zugenommen hat, gerade auch über Sportveranstaltungen. Dagegen schrumpfen die Beiträge investigativen Journalismus auf ein Mindestmaß, das stellenweise nur noch Alibicharakter hat.
Schon im alten Rom war bekannt; "Panem et Circensis"! Gib dem Volk Brot und Spiele und es hält sein Maul!!! Den Fluropfern von Pakistan gewährt die UN 1,3 Milliarden Dollar Hilfe - wie nobel! Den Bankern der HRE gewährt die Berliner Chaosregierung Finanzgarantien von über 140 Milliarden €! Und was kostet heuer die Maß auf der Wiesn? Merkt ihr was?






























